In den acht Pferdesportdisziplinen Springen, Dressur, Fahren, Concours Complet, Endurance, Voltige, Reining und Para-Dressur werden vom 23. August bis 7. September in der Normandie, der französischen «Pferderegion Nr. 1»,
die neuen Team- und Einzel-Weltmeister ermittelt. Die Schweiz wird in allen Disziplinen mit Teilnehmern vertreten sein. Allerdings haben nur die Voltigierer und die Springreiter reelle Medaillenchancen.
«An einem guten Tag ist alles möglich!»
Pferde leben immer länger
Pferde werden bedeutend älter als früher. Zahlen aus der nationalen Equidendatenbank belegen die steigende Lebenserwartung, zeigen aber auch auf, dass die Zahl der Abgänge in den ersten Lebensjahren hoch ist.
Was durchlässig wirklich heisst
Durchlässigkeit beschränkt sich ganz und gar nicht allein aufs Reiten. Durchlässige Pferde sind im Therapiereiten oder im schweren Zug nicht weniger gefragt.
Keine Frage von Sand oder Gras
Der Aufbau und die Pflege eines Bodens sind weit bedeutender als dessen Beschaffenheit aus Sand, Gras oder einem synthetischen Gemisch. Das belegt eine Langzeitstudie, die der schwedische Professor Lars Roepstorff am Sports Forum der FEI vorgestellt hat.
Goodwill – den brauchen Pferde immer noch
Ganz ohne Konkurrenz standen sie anfänglich da, die
am Rande der Berner Frühlingsausstellung gezeigten Schweizer Pferde vor bald 40 Jahren. Aus den «Tagen des Schweizer Pferdes» entstand die PFERD und mit ihr
eine Plattform für verschiedenste Rassen.
Auf die Finals folgen die Spiele
Frankreich ist dieses Jahr Zentrum des Pferdesports: Liefen die Weltcupfinals in Lyon Ende April nicht ohne Nebengeräusche im Springen ab, blickt man bereits auf die in drei Monaten beginnenden Weltreiterspiele in der Normandie und versucht die Stärken einzustufen.
Schiefe bei Pferden scheint angeboren
Seit Generationen beschäftigt sich die Reiterei
mit der Schiefe. Sie scheint angeboren oder
im Mutterleib erworben zu sein, wie eine Pilotstudie
bei Fohlen aufzeigte.
Mit Julmond in die Zukunft
Mit 500 Jahren ist das Haupt- und Landgestüt Marbach Deutschlands älteste staatliche Pferdezuchtstätte. In die Jahre gekommen ist die geschichtsträchtige
Stätte dennoch nicht und weiss Tradition und Fortschritt zu verbinden: Der
Trakehner Julmond modernisierte vor 50 Jahren die Landespferdezucht und ist
heute Namensgeber im Kinderprogramm «Julmonds Marbach».
Als wärs ein Frage-und-Antwort-Spiel
Im «Spiel der halben Paraden» ist der Reiter besonders gefordert, wenn er lernen muss zu spüren, wie das Pferd auf die Hilfen reagiert und ob es sie richtig verstanden hat. Es ist
wie ein Frage-und-Antwort-Spiel zwischen Reiter und Pferd.
Pferde lehrten Verantwortung übernehmen
Für Pferde arbeitet sie, von den Pferden ist Nayla Stössel früh auf ihre Aufgabe als CSIO-Schweiz-Direktorin vorbereitet worden. Das heisst, sie lernte Verantwortung zu übernehmen. Und nicht nur für kurze Zeit.
